Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde

Spezialisierte fachärztliche Sprechstunde für hormonelle Frauengesundheit.

Wenn Sie sich selbst nicht mehr wiedererkennen …

Hormonelle Veränderungen können bereits Jahre vor der Menopause beginnen und sich sehr unterschiedlich äußern. Nicht jede Frau erlebt dieselben Beschwerden – und nicht jede Veränderung ist hormonell bedingt. Deshalb ist eine sorgfältige medizinische Einordnung wichtig.

Viele Frauen bemerken ab dem 40. Lebensjahr Veränderungen, die weit über Hitzewallungen hinausgehen. Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen oder Libidoverlust können die Lebensqualität sowie Beruf, Familie und Partnerschaft erheblich beeinflussen.

Da diese Beschwerden häufig zunächst auf Stress oder Überlastung zurückgeführt werden und viele Frauen gleichzeitig hohe Anforderungen im Alltag bewältigen, entsteht nicht selten das Gefühl, „nicht mehr sie selbst zu sein“.

Diese Beschwerden sind real – und verdienen eine fundierte medizinische Abklärung.

Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde in Glücksburg bei Flensburg

Hormone beeinflussen weit mehr als den Zyklus. Sie können Schlaf, Konzentration, Leistungsfähigkeit, Stimmung, Sexualität und das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen.

In meiner Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde werden Ihre Beschwerden sorgfältig medizinisch eingeordnet. Darauf aufbauend entwickeln wir ein Behandlungskonzept, das zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Für wen ist die Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde geeignet?

Die Sprechstunde richtet sich insbesondere an Frauen:

  • ab etwa dem 40. Lebensjahr,
  • Mit Zyklusveränderungen oder Blutungsstörungen (z. B. unregelmäßige oder starke Regelblutungen),

  • mit Beschwerden in der Perimenopause oder Wechseljahren,

  • mit Schlafstörungen oder ausgeprägter Erschöpfung,
  • bei Konzentrations- und Wortfindungsstörungen („Brain Fog“),
  • bei Hitzewallungen oder Schweißausbrüchen,
  • bei Stimmungsschwankungen oder depressiver Verstimmung,
  • bei Libidoverlust, Scheidentrockenheit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr,
  • bei Fragen zu einer Hormontherapie,
  • bei Unsicherheit, ob die Beschwerden hormonell bedingt sein könnten,
  • oder wenn eine ärztliche Zweitmeinung gewünscht wird.

Die Hormon-Therapie-Sprechstunde richtet sich an Frauen, die Veränderungen während der Perimenopause oder nach den Wechseljahren besser verstehen und medizinisch einordnen lassen möchten.

Auch Frauen, die unsicher sind, ob ihre Beschwerden hormonell bedingt sind, sich über Möglichkeiten einer Hormontherapie informieren oder Nutzen und mögliche Risiken individuell abwägen möchten, finden hier eine fundierte Beratung. Gemeinsam besprechen wir Ihre persönliche Situation, klären mögliche Ursachen Ihrer Beschwerden und entwickeln ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept.

Welche Beschwerden können während der Perimenopause und der Wechseljahre auftreten?

Die hormonellen Veränderungen während der Perimenopause und Wechseljahre können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen. Während einige Frauen nur wenige Beschwerden verspüren, erleben andere eine Vielzahl körperlicher und seelischer Veränderungen, die den Alltag erheblich beeinflussen können.

Nicht alle Beschwerden sind hormonell bedingt. Treten mehrere der folgenden Symptome gemeinsam auf oder nehmen sie zu, kann eine fachärztliche Abklärung sinnvoll sein

  • Schlafstörungen
  • Ein- oder Durchschlafstörungen
  • Tagesmüdigkeit
  • körperliche und geistige Erschöpfung
  • fehlende Belastbarkeit
  • Konzentrationsprobleme („Brain Fog“)
  • Gedächtnisprobleme
  • nachlassende Leistungsfähigkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • depressive Verstimmung
  • Reizbarkeit
  • innere Unruhe
  • Ängstlichkeit
  • Selbstzweifel
  • Libidoverlust
  • fehlende Lust auf Sexualität
  • Scheidentrockenheit
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • verminderte sexuelle Zufriedenheit
  • Zyklusveränderungen
  • unregelmäßige Blutungen
  • Blutungsstörungen
  • starke Regelblutungen
  • Schmierblutungen
  • ausbleibende Menstruation
  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Gewichtszunahme
  • zunehmendes Bauchfett (viszerales Fett)
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • trockene Haut
  • trockene Augen
  • Haarausfall
  • Herzklopfen
  • Blasenbeschwerden
  • wiederkehrende Harnwegsinfekte

Welche Veränderungen im Einzelfall erreicht werden können, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab.

Was Sie in dieser Sprechstunde erwartet

Jede Frau erlebt die hormonellen Veränderungen der Perimenopause und Wechseljahre unterschiedlich. Deshalb gibt es keine Behandlung, die für alle gleichermaßen geeignet ist.
In meiner Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde erhalten Sie keine Standardberatung, sondern eine strukturierte fachärztliche Einordnung Ihrer Beschwerden.
Eine ausführliche Anamnese bildet die Grundlage jeder Beratung. Je nach Beschwerdebild können eine gynäkologische Untersuchung, ein vaginaler Ultraschall sowie individuell ausgewählte Laboruntersuchungen Bestandteil der weiteren Diagnostik sein.
Auf dieser Grundlage entsteht ein individuelles Behandlungskonzept, das sich an Ihren Beschwerden, Ihrer Lebensphase sowie Ihren persönlichen Zielen und Wünschen orientiert. Dabei stehen nicht einzelne Laborwerte im Vordergrund, sondern Sie als Patientin mit Ihrer individuellen Lebenssituation.

ausreichend Zeit für Ihre Fragen

individuelle Beratung

strukturierte Diagnostik

Therapie nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen

gemeinsame Entscheidungsfindung

Wie läuft die Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde ab?

1. Ausführliche Anamnese

Zu Beginn nehmen wir uns ausreichend Zeit für Ihre persönliche Vorgeschichte und Ihre aktuellen Beschwerden. Damit wir die gemeinsame Gesprächszeit optimal für Ihre individuelle Beratung nutzen können, erhalten Sie bereits vor Ihrem Termin einen ausführlichen Anamnesebogen.

Bitte lassen Sie uns den ausgefüllten Anamnesebogen möglichst spätestens drei Werktage VOR Ihrem Termin zukommen. So habe ich ausreichend Zeit, Ihre Angaben sorgfältig vorzubereiten und wir können den Termin ganz auf Ihre persönliche Situation konzentrieren.

Den Anamnesebogen finden Sie hier sowie im Download-Center ganz oben auf der Homepage.

2. Gynäkologische Untersuchung

Diese dient dazu, mögliche andere Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen oder auszuschließen und bildet eine wichtige Grundlage für die weitere Therapieplanung.

3. Vaginaler Ultraschall

Vor Beginn einer Hormontherapie führe ich grundsätzlich einen vaginalen Ultraschall durch. Dadurch können unter anderem Veränderungen erkannt werden, die Einfluss auf die weitere Behandlung haben können.

4. Laboruntersuchungen

Ob Laboruntersuchungen sinnvoll sind, richtet sich nach Ihren Beschwerden und der jeweiligen medizinischen Fragestellung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihren persönlichen Zielen und den medizinischen Voraussetzungen. Dabei kommen – je nach Situation – hormonelle und nicht-hormonelle Behandlungsmöglichkeiten infrage.

Hormontherapie

Eine Hormontherapie kann insbesondere bei ausgeprägten Wechseljahresbeschwerden eine wirksame Behandlungsmöglichkeit sein. Ob sie für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihren Beschwerden, Ihrem Alter, Ihrer Krankengeschichte, möglichen Risikofaktoren und Ihren persönlichen Behandlungszielen ab. Vor Beginn einer Hormontherapie erfolgen eine sorgfältige Beratung sowie die erforderliche medizinische Diagnostik.

Nicht-hormonelle Behandlungsmöglichkeiten

Nicht jede Frau möchte oder kann Hormone anwenden. Je nach Beschwerdebild können auch nicht-hormonelle Therapien sinnvoll sein.
Hierzu gehören beispielsweise pflanzliche Arzneimittel, individuell angepasste Lebensstilmaßnahmen, Bewegung, Ernährungsberatung, Gewichtsreduktion bei bestehendem Übergewicht, Stressmanagement, Verbesserung der Schlafhygiene, gegebenenfalls medikamentöse Alternativen.

Akupunktur

Bei ausgewählten Beschwerden kann eine ärztliche Akupunktur die Behandlung sinnvoll ergänzen.

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Wechseljahre Sprechstunde Terminvereinbarung

Onlineberatung – wenn ein Praxisbesuch nicht möglich ist

Für Patientinnen mit längerer Anreise oder zur Besprechung bereits erhobener Befunde biete ich nach vorheriger Terminvereinbarung auch eine Videosprechstunde an. Bitte beachten Sie, dass eine Videosprechstunde eine gynäkologische Untersuchung oder einen vaginalen Ultraschall nicht ersetzen kann, wenn diese medizinisch notwendig sind.

Ärztliche Zweitmeinung

Im Rahmen einer ärztlichen Zweitmeinung beurteile ich Ihre bisherigen Befunde, ordne die Ergebnisse medizinisch ein und erläutere mögliche Behandlungsoptionen. So erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Ihre weitere Entscheidung.

Häufig gestellte Fragen rund um die Hormon- und Wechseljahre-Sprechstunde (FAQs)

Ja. Die Perimenopause beginnt bei vielen Frauen bereits zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr. Erste hormonelle Veränderungen können sich unter anderem durch Zyklusveränderungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsprobleme bemerkbar machen. Bei einigen Frauen kann es bereits vor dem 40. Lebensjahr zu einem vorzeitigen Nachlassen der Eierstockfunktion (prämature Ovarialinsuffizienz, POI) kommen.

Die Perimenopause bezeichnet die Übergangsphase vor der eigentlichen Menopause. In dieser Zeit kommt es häufig zu stärkeren hormonellen Schwankungen. Dadurch können unter anderem Zyklusveränderungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen auftreten. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern und verläuft bei jeder Frau unterschiedlich.

Nicht immer. Ob und welche Laboruntersuchungen sinnvoll sind, richtet sich nach Ihren Beschwerden, Ihrer Lebensphase, Ihrer Krankengeschichte und der medizinischen Fragestellung.

Ja. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden während der Perimenopause und der Wechseljahre. Sie können hormonell bedingt sein, aber auch andere Ursachen haben. Dazu zählen beispielsweise Stress, psychische Belastungen, Schilddrüsenerkrankungen oder eine Schlafapnoe. Eine sorgfältige Abklärung hilft dabei, die Ursache einzugrenzen.

Während der Perimenopause besteht grundsätzlich weiterhin die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Erst zwölf Monate nach der letzten spontanen Menstruation gilt die Menopause als eingetreten. Bis dahin sollte bei bestehender Schwangerschaftsmöglichkeit weiterhin an eine geeignete Verhütung gedacht werden.

Nicht jede Frau möchte, benötigt oder darf eine Hormontherapie erhalten. Je nach Beschwerdebild können auch nicht-hormonelle Medikamente, pflanzliche Arzneimittel, Ernährungs- und Lebensstilmaßnahmen oder eine ärztliche Akupunktur sinnvolle Behandlungsoptionen sein.

Heute werden überwiegend bioidentische Hormone verwendet, deren chemische Struktur den körpereigenen Hormonen entspricht. Der Begriff „bioidentisch“ ist jedoch nicht geschützt und erlaubt für sich allein keine Aussage über Wirksamkeit oder Sicherheit. Entscheidend sind die richtige Indikation, die Auswahl des Präparats und die ärztliche Begleitung.

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Bei privat versicherten Patientinnen richtet sich eine mögliche Erstattung nach den jeweiligen Vertragsbedingungen. Weitere Informationen finden Sie in der Honorarvereinbarung.

Eine Videosprechstunde eignet sich insbesondere zur Erstberatung, zur Besprechung von Befunden, für Verlaufskontrollen oder für eine ärztliche Zweitmeinung. Eine gynäkologische Untersuchung oder ein vaginaler Ultraschall können dadurch jedoch nicht ersetzt werden, wenn diese medizinisch erforderlich sind.

Wechseljahre Sprechstunde Terminvereinbarung online

Vereinbaren Sie Ihren Termin

Sie möchten Ihre Beschwerden fachärztlich abklären lassen oder sich individuell zu hormonellen Veränderungen beraten lassen? Ich freue mich darauf, Sie persönlich in meiner Praxis begrüßen und auf Ihrem weiteren Weg begleiten zu dürfen.

Quellen

Die Inhalte dieser Sprechstunde orientieren sich unter anderem an folgenden wissenschaftlichen Empfehlungen und Leitlinien:

  • AWMF S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause
  • NICE Guideline NG23 – Menopause
  • Deutsche Menopause Gesellschaft
  • International Menopause Society (IMS)
  • Aktuelle wissenschaftliche Literatur zu den Auswirkungen der Perimenopause auf Gesundheit, Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit

Diagnostik und Therapie orientieren sich an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden individuell auf Ihre persönliche gesundheitliche Situation abgestimmt.

Wichtige Unterlagen

Bitte laden Sie die Einverständniserklärung herunter und reichen Sie diese mindestens drei Tage vor Ihrem Termin vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei uns ein. So bleibt ausreichend Zeit, die Angaben im Vorfeld sorgfältig zu prüfen und den Termin bestmöglich vorzubereiten.