Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde

Medizinische Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas

Übergewicht und Adipositas werden heute als chronische Erkrankungen verstanden, deren Entstehung von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden kann.

Der Wunsch, gesund abzunehmen, das Gewicht langfristig zu stabilisieren oder die Ursachen einer Gewichtszunahme besser zu verstehen, ist ein häufiger Grund für eine Vorstellung in meiner Sprechstunde. Dabei können unter anderem genetische Veranlagung, Stoffwechselstörungen, hormonelle Veränderungen, Insulinresistenz, Medikamente oder die Wechseljahre eine Rolle spielen. Auch Schlaf, Ernährung, körperliche Aktivität, Stress und individuelle Lebensumstände beeinflussen das Körpergewicht.

Nicht selten wurden bereits verschiedene Diäten oder Abnehmprogramme ausprobiert. Ziel einer modernen Behandlung ist deshalb nicht die kurzfristige Gewichtsabnahme, sondern eine nachhaltige Verbesserung von Gesundheit, Stoffwechsel und Lebensqualität. Darüber hinaus stehen für viele Betroffene nicht allein die Zahlen auf der Waage im Vordergrund, sondern mehr Energie im Alltag, eine bessere körperliche Belastbarkeit, weniger gesundheitliche Beschwerden und ein gesteigertes Wohlbefinden. Eine nachhaltige Gewichtsreduktion kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Adipositas-Sprechstunde Frau auf Couch mit Kaffee

Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde in Glücksburg bei Flensburg

Ärztlich begleitete Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas – mit besonderem Schwerpunkt auf Stoffwechsel, Insulinresistenz, PMOS (früher PCOS), Wechseljahren, Kinderwunsch sowie modernen Therapieoptionen wie Wegovy® und Mounjaro®.

Für wen ist die Adipositas Sprechstunde geeignet?

Die Sprechstunde richtet sich an Patientinnen und Patienten mit:

  • Übergewicht oder Adipositas trotz wiederholter Diät- und Abnehmversuche
  • Gewichtszunahme in den Wechseljahren
  • Gewichtszunahme nach Schwangerschaft oder hormonellen Veränderungen
  • anderen hormonellen Störungen
  • PMOS (früher PCOS)
  • Insulinresistenz oder Prädiabetes
  • Typ-2-Diabetes
  • Fettleber
  • vermehrtem Bauchfett oder erhöhtem viszeralen Fettgewebe
  • erhöhten Cholesterinwerten und Blutfetten
  • Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Schlafapnoe oder ausgeprägter Tagesmüdigkeit
  • Gelenkbeschwerden
  • chronische Entzündungsprozesse
  • emotionalem Essen oder Heißhungerattacken
  • verminderter körperlicher Belastbarkeit
  • psychischer Belastung oder reduziertem Selbstwertgefühl
  • Interesse an ärztlich begleiteter Gewichtsreduktion
  • Fragen zu modernen medikamentösen Therapieoptionen zur Gewichtsreduktion

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Gewicht bereits gesundheitliche Auswirkungen hat oder ob eine Behandlung sinnvoll sein könnte, kann eine ärztliche Einschätzung helfen.

In meiner Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde betrachte ich nicht nur das Körpergewicht, sondern Ihre individuelle gesundheitliche Situation. Gemeinsam analysieren wir mögliche Ursachen, Begleiterkrankungen und persönliche Ziele, um eine langfristig tragfähige Behandlungsstrategie zu entwickeln.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat eine Gewichtsreduktion?

Bereits eine moderate Gewichtsabnahme von 5–10 % des Ausgangsgewichts kann sich positiv auf verschiedene gesundheitliche Risikofaktoren auswirken. Dabei steht nicht allein die Zahl auf der Waage im Vordergrund, sondern vor allem die Verbesserung von Gesundheit, Stoffwechsel und körperlichem Wohlbefinden.
Mögliche Vorteile sind:

  • Verbesserung von Blutzucker und Insulinresistenz

  • Senkung des Risikos für Typ-2-Diabetes
  • Verbesserung von Blutdruck und Fettstoffwechsel
  • Entlastung von Gelenken und Bewegungsapparat
  • Verbesserung von Schlafqualität und Schlafapnoe
  • Steigerung der körperlichen Belastbarkeit
  • Verbesserung von Wohlbefinden und Lebensqualität

Welche Veränderungen im Einzelfall erreicht werden können, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab.

Gewichtszunahme durch Hormone, Wechseljahre und Stoffwechselstörungen

Neben Ernährung und Bewegung können auch hormonelle Veränderungen und Stoffwechselstörungen die Gewichtsentwicklung beeinflussen. Gerade bei Frauen spielen dabei verschiedene Lebensphasen und gesundheitliche Faktoren eine wichtige Rolle.

Diese Zusammenhänge werden im Rahmen der Diagnostik und Therapie gezielt berücksichtigt:

Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Hormonelle Ursachen der Gewichtszunahme

PMOS (früher PCOS), Insulinresistenz  und Übergewicht

Insulinresistenz und Stoffwechselstörungen

Übergewicht und
Kinderwunsch

Heutige Behandlungsmethoden (Wegovy®, Mounjaro® und weitere)

Die Behandlung von Adipositas sollte individuell auf die persönliche Situation abgestimmt sein. Die aktuelle medizinische Leitlinie empfiehlt eine langfristige Therapie, die verschiedene Bausteine miteinander verbindet.
Dazu gehören insbesondere:

Ernährung und nachhaltige Gewichtsreduktion

Eine langfristig umsetzbare Ernährungsweise ist wichtiger als kurzfristige Diäten. Ziel ist eine nachhaltige Veränderung der Essgewohnheiten, die sich dauerhaft in den Alltag integrieren lässt.

Bewegung und körperliche Aktivität

Regelmäßige körperliche Aktivität unterstützt die Gewichtsabnahme, verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit und kann helfen, das erreichte Gewicht langfristig zu stabilisieren.

Schlaf, Stress und Essverhalten

Schlafmangel, Stress und emotionale Faktoren können die Gewichtsentwicklung beeinflussen. Deshalb werden diese Bereiche in einer modernen Adipositas-Therapie berücksichtigt.

Medikamentöse Therapieoptionen wie z.B. Wegovy® (Semaglutid) oder Mounjaro® (Tirzepatid)

Für ausgewählte Patientinnen und Patienten können moderne Medikamente wie Wegovy® oder Mounjaro® eine sinnvolle Ergänzung sein. Ob eine solche Behandlung infrage kommt, sollte individuell ärztlich geprüft werden.

Ärztlich begleitete Gewichtsreduktion – so läuft die Adipositas Sprechstunde ab

1. Ausführliches Erstgespräch

2. Stoffwechselanalyse und Laboruntersuchungen

3. Individuelle Therapieplanung

4. Beratung zu Wegovy®, Mounjaro® und weiteren Therapieoptionen

5. Verlaufskontrollen und langfristige Begleitung

Warum eine individuelle medizinische Betreuung sinnvoll sein kann

Eine Gewichtsreduktion ist häufig komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. Neben Ernährung und Bewegung können auch Stoffwechsel, Hormone, Medikamente, Schlaf oder bestehende Erkrankungen Einfluss auf das Körpergewicht haben.

In der Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde werden mögliche Ursachen, Begleiterkrankungen und individuelle Risikofaktoren berücksichtigt. So lässt sich die Behandlung gezielt an Ihre persönliche Situation anpassen. Gerade bei bestehenden Vorerkrankungen, ausgeprägtem Übergewicht oder dem Wunsch nach einer medikamentösen Therapie kann eine individuelle medizinische Betreuung sinnvoll sein.

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Terminvereinbarung für die Adipositas
Sprechstunde in Glücksburg (bei Flensburg)

Die Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde findet in meiner Privatpraxis in Glücksburg statt. Patientinnen und Patienten kommen unter anderem aus Flensburg, Schleswig, Kappeln, Husum und dem gesamten nördlichen Schleswig-Holstein.

Bitte beachten: Anamnesebogen und Einverständniserklärung sind mindestens drei Tage vor dem Termin ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Sie finden Sie am Ende der Seite unter „wichtige Unterlagen“

Häufig gestellte Fragen (FAQs):

Von Adipositas spricht man bei Erwachsenen in der Regel ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m². Bereits ab einem BMI von 27 kg/m² kann bei bestimmten Begleiterkrankungen eine medizinische Therapie sinnvoll sein.

Unabhängig vom BMI kann eine ärztliche Beratung hilfreich sein, wenn das Gewicht kontinuierlich zunimmt, bereits gesundheitliche Beschwerden bestehen oder wiederholte Diät- und Abnehmversuche nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben.

Ja. Hormonelle Veränderungen können die Gewichtsentwicklung beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise die Wechseljahre, Schilddrüsenerkrankungen, Insulinresistenz, PMOS (früher PCOS) oder andere hormonelle Störungen.

Ob solche Faktoren bei Ihnen eine Rolle spielen, lässt sich durch eine ausführliche Anamnese und gegebenenfalls gezielte Untersuchungen näher abklären.

Eine Gewichtsabnahme ist häufig komplexer, als es auf den ersten Blick erscheint. Der Körper reagiert auf einen Gewichtsverlust mit Anpassungen von Hunger-, Sättigungsgefühl und Energieverbrauch. Zusätzlich können Heißhunger, Schlafmangel, Stress, hormonelle Veränderungen oder bestimmte Erkrankungen die Gewichtsentwicklung beeinflussen. Deshalb sind langfristige Veränderungen meist erfolgreicher als kurzfristige Diäten.

Nein. Die aktuelle Leitlinie empfiehlt keine einzelne Diätform, die für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist. Entscheidend ist eine Ernährungsweise, die zu Ihrem Alltag passt und langfristig umgesetzt werden kann. Ziel ist keine kurzfristige Diät, sondern eine nachhaltige Veränderung der Ernährungsgewohnheiten.

Moderne Medikamente zur Gewichtsreduktion können bei geeigneten Patientinnen und Patienten eine wirksame Unterstützung sein. Sie können unter anderem das Hungergefühl reduzieren und die Umsetzung von Ernährungs- und Lebensstiländerungen erleichtern.

Eine medikamentöse Therapie ersetzt jedoch keine langfristige Veränderung von Ernährung, Bewegung und Lebensgewohnheiten.

Ob eine Behandlung infrage kommt, sollte individuell ärztlich geprüft werden. Dabei werden unter anderem BMI, Begleiterkrankungen, Medikamente, mögliche Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, ein bestehender Kinderwunsch sowie die persönlichen Therapieziele berücksichtigt.

Wegovy® (Semaglutid) und Mounjaro® (Tirzepatid) gehören zu den modernen Medikamenten zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas. Beide Präparate können bei geeigneten Patientinnen und Patienten eine wirksame Unterstützung bei der Gewichtsreduktion sein.

Welches Medikament im Einzelfall infrage kommt, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem die persönliche Krankengeschichte, Begleiterkrankungen, mögliche Gegenanzeigen sowie die angestrebten Therapieziele.

Im Rahmen der Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde berate ich Sie gerne zu den verschiedenen Therapieoptionen und deren Vor- und Nachteilen.

Bei einigen Frauen können Übergewicht und Adipositas Einfluss auf Stoffwechsel, Hormonhaushalt und Zyklus haben. Eine Gewichtsreduktion kann diese Faktoren günstig beeinflussen und dadurch die Voraussetzungen für eine Schwangerschaft verbessern.

Ob und in welchem Umfang dies im Einzelfall relevant ist, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab und sollte ärztlich besprochen werden.

Die Leistungen der Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.

Da es sich überwiegend um individuelle Gesundheitsleistungen und präventivmedizinische Beratungsleistungen handelt, übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht. Auch bei privaten Krankenversicherungen oder Beihilfestellen ist eine Erstattung nicht in jedem Fall gewährleistet und sollte gegebenenfalls vorab geklärt werden. Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, richtet sich nach Ihrem individuellen Versicherungsvertrag.

Zusätzliche Laborkosten können – abhängig von den medizinisch erforderlichen Untersuchungen – direkt durch das beauftragte Labor berechnet werden.

Vor Beginn der Behandlung schließen wir eine individuelle Honorarvereinbarung ab. Über die voraussichtlichen Kosten informieren wir Sie selbstverständlich transparent im persönlichen Beratungsgespräch.

Adipositas ist eine chronische Erkrankung. Nachhaltige Veränderungen benötigen Zeit und lassen sich nicht innerhalb weniger Wochen erreichen.

Wie lange eine Behandlung sinnvoll ist, hängt von Ihren individuellen Zielen, möglichen Begleiterkrankungen und dem bisherigen Verlauf ab. Manche Patientinnen und Patienten wünschen eine einmalige ausführliche Beratung, andere profitieren von einer längerfristigen Begleitung mit regelmäßigen Verlaufskontrollen.

Ziel ist eine langfristig tragfähige Strategie, die sich in Ihren Alltag integrieren lässt.

Ja. Die Adipositas- und Stoffwechsel-Sprechstunde richtet sich an Frauen und Männer. Diagnostik, Beratung und Therapie werden individuell auf die persönliche Situation abgestimmt.

Wichtige Unterlagen

Bitte laden Sie den Anamnesebogen sowie die Einverständniserklärung herunter und reichen Sie beide Unterlagen mindestens drei Tage vor Ihrem Termin vollständig ausgefüllt und unterschrieben bei uns ein. So bleibt ausreichend Zeit, die Angaben im Vorfeld sorgfältig zu prüfen und den Termin bestmöglich vorzubereiten.